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Gewichtheben international – IWF plant strengere Dopingkontrollen

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Nachdem das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Sportart Gewichtheben aus dem Programm für die Spiele 2028 in Los Angeles gestrichen hat, bemüht sich der Internationale Gewichtheberverband um Reformen. Nun sollen strengere Dopingregeln ein weiterer Schritt sein, um das Vertrauen des IOC zurückzugewinnen.

Fairness und Transparenz – Dafür will der Internationale Gewichtheberverband (IWF) mit strengeren Dopingregeln für Tests außerhalb von Wettkämpfen sorgen und so einen wichtigen Schritt in eine weiterhin bestehende olympische Zukunft des Sports tätigen.

Das Problem bei Dopingtests außerhalb von Wettkämpfen sei es aktuell, dass Länder wie zum Beispiel Nordkorea diese nicht ermöglichen, sagt Antonio Urso, der neu gewählte Generalsekretär der IWF, gegenüber insidethegames. Wer zukünftig solche Tests nicht zulassen sollte und gegen die Regel verstößt, drohe der Ausschluss von den Olympischen Spielen in Paris 2024 – nur dies sei fair.

Aktuell sei es sehr schwierig sich außerhalb von Wettkämpfen Zutritt zu bestimmten Ländern zu verschaffen, um Dopingkontrollen durchführen zu können. Dies behindere die Arbeit von den unabhängigen Testern, die zudem in den Ländern meist kein von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) akkreditiertes Labor für die Probenanalyse vorfinden.

Um nun in Zukunft in allen Ländern auch außerhalb der Wettkämpfe Dopingkontrollen durchführen zu können, hat sich die IWF mit der WADA und der Internationalen Testagentur (ITA) getroffen. Zweitgenannter hat den Internationalen Gewichtheberverband in diesem Treffen wohl auf die Anti-Doping-Bestimmungen in der Leichtathletik hingewiesen. Diese besagen, dass sich Leichtathleten und Leichtathletinnen, die sich für große Veranstaltungen, einschließlich der Olympischen Spiele qualifizieren wollen, innerhalb von zehn Monaten drei Tests unterziehen müssen (davon ein Bluttest). So müssen die Athleten und Athletinnen immer für unangemeldete Tests außerhalb des Wettkampfes zur Verfügung stehen.

Verabschiedet ist diese neue Regel für die Sportart Gewichtheben allerdings noch nicht, doch soll es bis Dezember soweit sein, wenn mit der Weltmeisterschaft in Kolumbien der erste Qualifikationswettbewerb für Paris 2024 stattfindet. Dieser Zeitpunkt soll zudem dazu genutzt werden, die Art und Weise, wie die Sportart Gewichtheben derzeit geregelt wird, grundlegend zu überarbeiten. In diesem Zuge werden die IWF-Mitglieder wohl dazu aufgefordert werden, innerhalb eines Jahres eine neue Satzung zu verabschieden.

Dass verschärfte Dopingregeln sowie eine neue Satzung derzeit im Fokus des Internationalen Gewichtheberverbandes stehen, kommt aufgrund eines zurückliegenden Treffens der IWF-Führung und dem Internationalen Olympischen Komitee zustande. So möchten die obersten Funktionäre des Gewichthebens ihre Sportart in der Gunst des IOC wieder steigen lassen, das Vertrauen zurückgewinnen und wieder in das olympische Programm für Los Angeles 2028 aufgenommen werden.

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